Volontär beim Heshima Rescue Centre in Mtwapa.

Mein Name ist Nick Schulzig und ab dem 20.01.2026 unterstütze ich das Heshima Rescue Centre in Mtwapa, Kenia, als Volontär.

 

Mein Name ist Nick Schulzig und ab dem 20.01.2026 unterstütze ich das  Heshima Rescue Centre in Mtwapa, Kenia vor Ort als Volontär. Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, Teil dieses besonderen Projekts zu sein und die wertvolle Arbeit, die hier geleistet wird, aus nächster Nähe kennenzulernen.

„Heshima“ bedeutet auf Swahili Respekt und Würde – Werte, die hier täglich gelebt werden. Das Rescue Centre bietet Kindern und Jugendlichen, die schwierige oder traumatische Erfahrungen gemacht haben, einen sicheren Ort, Schutz, Bildung und neue Perspektiven.

In den kommenden 3 Monaten werde ich bei unterschiedlichen Aufgaben mithelfen und dort unterstützen, wo Hilfe gebraucht wird. Dabei ist es mir wichtig, mich offen einzubringen, mitzulernen und meinen Beitrag zu leisten – sei es im Alltag, in der Betreuung, bei organisatorischen Aufgaben oder in der Gemeinschaft. 

Ich begegne dieser Zeit mit großer Dankbarkeit, Respekt und Vorfreude. Das Heshima Rescue Centre steht für Schutz, Hoffnung und neue Perspektiven, und ich schätze es sehr, ein Teil davon sein zu dürfen. Ich freue mich auf die Begegnungen, die Erfahrungen und alles, was ich hier lernen darf.

Nick in Mtwapa - im Hintergrund Manager Howard
Nick in Mtwapa - im Hintergrund Manager Howard

Meine Ankunft bei Heshima

Am 20. Januar bin ich in Kenia angekommen – und schon die erste Fahrt hat mich ein wenig umgehauen. Der Verkehr war chaotisch, laut und überwältigend. Damit hatte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Gleichzeitig hat mich die sichtbare Armut sehr beschäftigt und mir sofort gezeigt, dass ich hier in einer ganz anderen Realität angekommen bin.

Im Heshima Rescue Centre wurde ich von Anfang an herzlich empfangen. Die Offenheit und Wärme der Menschen haben mir direkt ein gutes Gefühl gegeben. Nach einer kurzen Kennenlernrunde haben wir sogar noch gemeinsam Fußball gespielt, gelacht und einfach Zeit miteinander verbracht. Das hat mir sehr geholfen, wirklich anzukommen und mich willkommen zu fühlen.

Am zweiten Tag haben wir ein Kind in ein Internat gebracht. Dort mussten wir sehr lange warten, was mir erneut bewusst gemacht hat, wie anders viele Abläufe hier funktionieren. Geduld gehört hier ganz selbstverständlich dazu – eine wichtige Lektion gleich zu Beginn.

In den darauffolgenden Tagen meiner ersten Woche konnte ich mich dann auch aktiv einbringen. Besonders berührt hat mich der Moment, als ich einem Kind, das keine Schuhe hatte, neue Schuhe kaufen konnte. Außerdem habe ich beim Erweitern des Hühnerstalls geholfen und gemeinsam mit anderen Fußballtore für die Kinder gebaut, damit sie noch mehr Freude am Spielen haben.

Auch wenn mich manche Eindrücke überfordern und nachdenklich machen, merke ich jetzt schon, wie wichtig und prägend diese Erfahrung für mich ist. Ich bin sehr dankbar, hier zu sein, und gespannt auf alles, was noch vor mir liegt.

Nick spielt Fußball mit einigen Kindern