Willkommen bei Heshima-Kinderförderung e.V.

Ostern in Kenia

In Kenia müssen seit kurzem alle Menschen in der Öffentlichkeit Masken tragen – doch die wenigsten können sich eine leisten. Vor allem in den Slums in Nairobi leben die Anwohner auf engstem Raum und oft mit mangelnder Hygiene sowie wenig finanziellen Rücklagen. Bisher gibt es in Kenia mindestens 200 bestätigte Covid-19-Fälle, wobei die Dunkelziffer sehr hoch ist, da kaum getestet wird und die Sorge ist groß, dass das dortige Gesundheitssystem und die Wirtschaft schwer unter einer weiteren Ausbreitung leiden werden.

Inzwischen kam es mehrmals zu Vorfällen, bei denen die Einsatzkräfte die geltenden Ausgangssperren offenbar äußerst aggressiv durchsetzten. Doch es gibt mitunter auch positive Nachrichten. So setzten in Kenia Fashion- und Möbeldesigner ihre Fähigkeiten ein, für ärmere Kenianer in Slums Masken herzustellen. „Unsere Mission ist es zu versuchen, diese Masken in die Hände und auf die Gesichter von schutzbedürftigen Menschen zu kriegen“, erklärt eine Möbeldesignerin. „Je mehr Menschen Masken tragen, desto besser ist es für uns alle in Kenia.“ Millionen Menschen haben in Kenia schon ihre Arbeit verloren, verfügen über keinerlei Absicherung und Einkommen.

Seit dem 27. März 2020 gilt eine landesweite nächtliche Ausgangssperre von 19 bis 5 Uhr, die unbedingt zu beachten ist. Der Personenverkehr in und aus Nairobi und in, aus und zwischen den Counties Kilifi, Kwale und Mombasa ist für zunächst 21 Tage untersagt.

Unser Heshima Kinderdorf befindet sich im Kilifi County. Gestern ist ein Militärfahrzeug aus Eldoret mit Lebensmitteln eingetroffen und hat Lebensmittel gebracht.